Neue Forschungsgebäude, internationale Wissenschaft und Perspektiven für Fachkräfte: Mit dem Spatenstich für den Forschungscampus beginnt in Cottbus der nächste Entwicklungsschritt des Lausitz Science Park.
Wo heute noch eine weitgehend unbebaute Fläche liegt, sollen schon in wenigen Jahren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuen Technologien arbeiten. Am 1. Oktober 2026 fiel mit dem symbolischen Spatenstich der Startschuss für die Erschließung des Forschungscampus im Lausitz Science Park. Bis 2030 entsteht auf rund 50.000 Quadratmetern in direkter Nachbarschaft zur Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ein neuer Forschungsstandort.
Von elektrischen Flugzeugantrieben bis zur Mikroelektronik
Auf dem Campus werden künftig mehrere renommierte Forschungseinrichtungen vertreten sein. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht hier an elektrifizierten Flugzeugantrieben und Technologien, mit denen industrielle Prozesse klimafreundlicher werden können.
Die Fraunhofer-Gesellschaft bringt ihre Expertise in Energietechnologien und Mikroelektronik ein. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung moderner Energiesysteme, intelligente Sensoren und neue Anwendungen der Mikroelektronik. Auch das IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik wird auf dem Campus vertreten sein.
Die Besonderheit: Unterschiedliche Forschungsdisziplinen kommen an einem Standort zusammen. Durch die unmittelbare Nähe zur BTU sollen Wissenschaftler:innen leichter zusammenarbeiten und neue Erkenntnisse schneller ihren Weg in die praktische Anwendung finden. Brandenburgische Technische Universität
Neue Perspektiven für Wissenschaft und Wirtschaft
Der Forschungscampus ist Teil des entstehenden Lausitz Science Park, der Wissenschaft, Forschung und Unternehmen in Cottbus enger miteinander verbinden soll. Für die Lausitz bedeutet das neue Perspektiven: Es entstehen zusätzliche Forschungsarbeitsplätze und Möglichkeiten für wissenschaftlichen Nachwuchs. Studierende können von der Nähe zu außeruniversitären Forschungseinrichtungen profitieren. Auch für Unternehmen wird der Standort interessant, wenn sie gemeinsam mit der Wissenschaft neue Technologien entwickeln und erproben möchten.
Der Forschungscampus zeigt damit, wie sich die wirtschaftliche Ausrichtung der Lausitz erweitert. Neben ihrer langen Tradition als Energieregion entwickelt sie sich zunehmend zu einem Standort für Forschung und technologische Entwicklung.


