Strukturwandel in der Lausitz: 43 neue Projekte durch Teilhabefonds prämiert
Der Strukturwandel in der Lausitz wird noch vielfältiger: Heute prämierte Ministerin und Chefin der Staatskanzlei, Frau Schneider, 43 neue Projekte, die im Rahmen des Teilhabefonds Brandenburg umgesetzt werden können. Mit kreativen Ideen wie einem Strukturwandel-Graffiti in Sachsendorf, einem Kinofilm aus Forst oder innovativen Energiemodellen von Schülern wird der Wandel in der Region aktiv gestaltet und greifbar gemacht. Ministerin Schneider betonte: „Erfolgreicher Strukturwandel gelingt nur mit den Menschen. Besonders beeindruckt mich, wie viele Ideen von und für junge Menschen eingereicht wurden – das zeigt, wie engagiert die Jugend in der Lausitz die Zukunft mitgestaltet.“
er Teilhabefonds Brandenburg fördert Projekte, die eine nachhaltige wirtschaftliche, soziale und ökologische Transformation der Region voranbringen. Insgesamt stehen bis 2027 über vier Millionen Euro zur Verfügung. Besonders erfreulich ist die hohe Beteiligung: Von den 80 eingereichten Vorschlägen – 31 aus der Kategorie Kinder und Jugendliche und 49 aus der Zivilgesellschaft – wurden die besten durch eine regionale Jury ausgewählt. Diese umfasste 15 Vertreter, darunter Kommunen, Jugendorganisationen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Nachhaltigkeit und Partizipation waren dabei zentrale Kriterien für die Auswahl.
Heiko Jahn, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz, unterstrich: „Nachhaltiger Wandel gelingt nur, wenn er von den Menschen vor Ort mitgestaltet wird. Besonders die Einbindung der jungen Generationen ist entscheidend, damit sie als aktive Gestalter ihrer Zukunft agieren können.“ Der Teilhabefonds richtet sich gezielt an engagierte Vereine, Schulen, Hochschulen und zivilgesellschaftliche Akteure, um innovative Projekte zu fördern und die Lausitz als vielfältige und zukunftsfähige Region zu stärken.
Die nächste Förderperiode startet im Herbst 2025 – und die Lausitz darf sich erneut auf zahlreiche kreative Impulse freuen.