Am 23. Februar 2026 hat der Qualifizierungsverbund in der Lausitz für Erneuerbare Energien (QLEE) den Zuwendungsbescheid für seine zweite Förderphase erhalten. Damit stehen inklusive der Eigenanteile der Projektbeteiligten insgesamt rund 3,52 Millionen Euro zur Verfügung, um die erfolgreiche Arbeit des Verbundes bis Ende 2029 fortzusetzen.
QLEE unterstützt Unternehmen, Beschäftigte und weitere Akteurinnen und Akteure der Lausitz mit praxisnahen Qualifizierungsangeboten rund um Zukunftstechnologien und erneuerbare Energien. Das Projekt trägt dazu bei, Fachkräfte in der Region zu entwickeln, zu binden und auf die Anforderungen des Strukturwandels vorzubereiten.
Die Bilanz der ersten Förderphase zeigt die Bedeutung des Vorhabens: Mehr als 100 Weiterbildungsangebote wurden durchgeführt, rund 2.000 Menschen qualifiziert und 21 Unternehmen aus der Region eingebunden. Getragen wird der Verbund von der LEAG, dem Institut für Betriebliche Bildungsforschung (IBBF) und dem Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. (BEE).
In der zweiten Förderphase stehen die langfristige Verstetigung des Verbundes, die engere Verzahnung von Aus- und Weiterbildung sowie die Unterstützung des Lerntransfers in Unternehmen im Mittelpunkt. Zudem wird die Mitgliedschaft für Kommunen geöffnet, um regionale Strategien zur Fachkräftesicherung noch stärker mit den Angeboten des Verbundes zu verknüpfen.
Künftig ist QLEE im Industriepark Schwarze Pumpe angesiedelt. Durch die Nähe zu Industrieunternehmen und Ausbildungsstätten können Qualifizierungsangebote noch praxisnäher gestaltet und die Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren weiter ausgebaut werden.
Das Projekt zeigt, wie Weiterbildung, Energiewende und Strukturwandel zusammenwirken können. Mit dem Ausbau von Kompetenzen in Zukunftstechnologien schafft QLEE neue Perspektiven für Menschen und Unternehmen und stärkt die Lausitz als Energieregion im Wandel.


